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„Vom Gegenſtande des Streites unterrichtet, erſchien der Herr Pfarrer ebenfalls beim Gitter und predigte der Frau Herzogin die Reſignativn, den Gehorſam gegen die Geſetze.“
„Der Herr Pfarrer war wohl glücklicher als der Maire?“
„Glücklicher in ſo fern, daß, ſtatt ihn zum Henker zu ſchicken, wie ſie es beim Herrn Maire gethan hatte, die Frau Herzogin den Pfarrer bat, ſie in Ruhe zu laſſen und zu ſeiner Herde zurückzukehren. Als der Maire ſo alle Mittel einer Uebereinkunft erſchöpft ſah, erklärte er der Frau Herzogin, er werde die Gendarmerie requiriren und die Gitter des Schloſſes mit Gewalt öffnen laſſen.“
„Da hat aber Ihre Gebieterin nachgegeben?“
„Keines Weges!“
„Wie! ſie hätte es gewagt, der Gendarmerie zu trotzen der Gen ar n 61
„Bei Gott! Madame gab unſeren Jagdaufſehern,
unſern Piqueurs und allen Leuten des Schloſſes
Befehl, ſich zu bewaffnen. Oh! die Frau Herzogin hatte das Anſehen einer Amczone!“
„Güte Gottes! ein Aufruhr! eine Schlacht!“
„Ja, und alle Hagel! wir fürchteten die Schlacht nicht!“ erwiederte Dupont mit einem heldenmüthigen Ausdrucke. „Wir waren wie die Löwen! Die Frau Her⸗ zogin wird, trotz ihres aufbrauſenden Charakters, an⸗ gebetet in der Gegend, deren Liebe Frau von der guten Hülfe ſie iſt; ihre Leute gingen für ſie ins Feuer. Wir waren im Ehrenhofe, ungefähr dreißig Diener, um Madame verſammelt. Sie wich nicht um eine Sohle zurück. . . oh! nein!.. Wir
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