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„Als die Frau Herzogin plötzlich den Entſchluß faßte, ſich nach Paris zu begeben, um ihren Sohn, den Herrn Herzog, zu ſehen, glaubte ich ganz ein⸗ fach, ſie werde ſich auf die Eiſenbahn ſetzen; man hat ſie kürzlich vollendet, und ſie durchſchneidet, bei⸗ läufig geſagt, unſern ungeheuren Park von Sénan⸗ court. Welch ein unwiederbringliches Unglück Ein Park von mehr als ſechshundert Morgen mit Eichen bepflanzt, die der Mehrzahl nach ein Daſein von wenigſtens zwei Jahrhunderten haben!“
„Ah! mein lieber Dupont, der öffentliche Nutzen vor Allem! Und die Frau Herzogin mußte einſehen,
„Sie! ah ja wohl! Als die Ingenieurs in Sénan⸗ court ankamen, um mitten durch unſern Park ihre hölliſche Eiſenbahn zu bauen, da befahl Madame, ihnen die Gitter des Schloſſes vor der Naſe zu ſchließen. Sie drangen auf den Eintritt. Bah! Poſſen! Nun beklagten ſie ſich beim Maire und ver⸗ langten ſeine Vermittelung; der Herr Maire kam mit ſeiner Schärpe...“
„Dann öffneten ſich die Gitter?“
„In Gegentheile! Die Frau Herzogin lief herbei, um ſelbſt unſeren Municipalbeamten durch das Gitter des Ehrenhofes Vernunft zu lehren; ſie fragte ihn, ob die Ingenieurs mit den Leuten ihren Spaß treiben, daß ſie ſich anmaßen, ihren Park Sénancourt, einen der herrlichſten Orte Frankreichs, angelegt vom be⸗ rühmten Lenötre, entzwei ſchneiden zu wollen. Wo⸗ nach Madame den Herrn Maire, ſeine Schärpe und die Ingenieurs zum Henker jagte!“ „Welche Frau! welch eine entſetzliche Frau!“


