Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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248 wollen: ein anonymer Brief war Ihre vergiftete Waffe.. Mein Herr, Gott beſtraft Sie . .. ich ver⸗ beuge mich ich werde Ihnen nicht zur Ader laſ⸗ ſen .. . He! He! nein, nein, ich werde Ihnen nicht zur Ader laſſen!

Ster. ben!

Dieſes Wort kommt wie ein Röcheln zwiſchen den Lippen von Herrn Verneuil hervor; er fühlt die letzten Erſtickungen der Asphyrie, welche ſteigt, ſteigt wie die überſchwemmende Woge, und der mit dem Tode Rin⸗ gende wiederholt mit kaum vernehmbarer Stimme:

Ster. ben!

Unerbittlich zieht der Teufel als Arzt ſeine Uhr aus der Taſche, heftet ſeine Augen auf das Ziffer⸗ blatt und erwiedert:

Mein Herr, Sie haben noch zehn bis zwölf Se⸗ cunden zu leben .. Zählen wir.

Unter der unheimlichen Stille dieſes Sterbezim⸗ mers hört man dann, nur unterbrochen durch die ha⸗ ſtigen ah! ah, des Verſcheidenden, deſſen Leben erliſcht, wie aus Mangel an Luft die Flamme erliſcht, die unverſöhnliche Stimme des Doctor Mar ſo die letzten Augenblicke vom Daſein dieſes Elenden zählen:

Eins, zwei, drei, vier, fünf, ſechs, ſieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn..

In dem Augenblicke, wo der Doctor Max das Wort dreizehn ausſpricht, dringt der letzte Athemzug aus der Bruſt von Herrn Verneuil hervor. Erſtirbt. .. er iſt todt.

He! he! ſpricht der Teufel als Arzt, indem er ſeine Uhr wieder in ſeine Taſche ſteckt und einen