Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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ruhigen Blick auf den Leichnam wirft.Was ich ge⸗ than habe, mußte ich thun: mein Gewiſſen iſt im Frieden.

Mein Herr, ruft Charlotte, welche athemlos herbeiläuft,hier iſt die Schachtel.

Es iſt zu ſpät, erwiedert der Doctor Max, wäh⸗ rend er ſich raſch nach der Thüre wendet,Dein Herr iſt todt, ſchändliche Dirne!

Sacrelot! ruft Charlotte, dieſen Fluch dem ſol⸗ datiſchen Wörterbuche ihres Carabiniers entlehnend, er iſt ohne Teſtament geſtorben!

Hel he! dieſer liebe Mann, er hat Dich betrogen, abſcheuliches Weibsbild, verſetzt der Doctor Mar mit einem ſchallenden Gelächter höhniſcher Freude, das Charlotte vor Wuth ſpringen macht, indeß der Teufel als Arzt, haſtig das Zimmer verlaſſend, zu ſich ſelbſt ſagt:Wenn mich meine ſchwache Hoffnung nicht täuſcht, ſo wird Adele leben.

Geſtorben ohne Teſtament! wiederholt Char⸗ lotte; dann mit den Zähnen knirſcheud und gegen den Leichnam ihres Herrn die Fauſt ausſtreckend: Elender Wicht!

XIII.

Der Doctor Max, während er Herrn Verneuil ſter⸗ ben ließ, ſagte zu ſich ſelbſt:

Gelingt es mir, Adele zum Daſein zurückzuru⸗ fen, ihr nur für einige Augenblicke das Selbſtbewußt⸗ ſein zu geben, ſo iſt ſie gerettet! . . Ihre Witwen⸗