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laß, auf der Stelle vorgenommen, rettete unfehlbar den Kranken.
„Ah! ich bin gerettet!“ ruft Herr Verneuil, einen Seufzer der Erleichterung und unausſprechlicher Hoff⸗ nung ausſtoßend. Dann ſtreckt er, trotz ſeiner Schwäche, mühſam einen ſeiner Arme aus ſeinem Bette, ſtrengt ſich an, den Aermel ſeines Hemdes zurückzuziehen, und wiederholt: „ich bin gerettet!“
Der Doctor Max, deſſen Phlegma erſchrecklich iſt, kreuzt ſeine Hände auf ſeinem Rücken und fragt mit einem neuen Hohngelächter:
„Ei! ei! mein Herr, glauben Sie an Gott?“
Herr Verneuil ſchlägt ſeine Augen mit einer gott⸗ ſeligen Miene und voll Inbrunſt zum Plafond auf, deutet auf ſeinen Arm und murmelt:
„Den Aderlaß ich er . erſticke!“
„Mein Herr,“ erwiedert der Doctor unbeweglich wie eine Bildſäule, „mein Herr, glauben Sie an die Unerſchütterlichkeit des Willens des Allmächtigen? Mein Herr, glauben Sie, daß der Menſch, in der Demuth ſeiner Natur, in ſeiner religiöſen Ehrfurcht vor den Beſchlüſſen des Cwigen, dieſe annehmen muß? ſich ihnen durchaus, blindlings unterwerfen muß? es endlich nie verſuchen darf, ſie zu bekämpfen, will er ſich nicht einer gottloſen Meuterei, einer ruchloſen Empörung ſchuldig machen?“
Auf dieſe verhörartige theologiſche Tirade ant⸗ wortet Herr Verneuil, bei dem das Erſticken immer näher rückt:
a ich glavube Alles dies . . .; doch den Aderlaß. ich er. ſticke.“
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