Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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giöſen Orden (Vorbehalte, deren Auseinanderſetzung uns hier unmöglich iſt), ſchätzen wir, bewundern wir ſo ſehr als irgend Jemand die evangeliſche, vft hel⸗ denmüthige Hingebung, von denen ſo viele gute Schweſtern das Beiſpiel gegeben haben.

Iſt damit geſagt, unter dieſen frommen Frauen ſeien keine, welche, wie Florence Hermann, den Schleier nehmen, nachdem ſie die weltlichen Aufregungen und Täuſchungen haben kennen lernen? Weit entfernt hie⸗ von, wiſſen wir perſönlich; es gibt Frauen, welche im Glanze des Reichthums, in der Blüthe der Jugend und der Schönheit auf die Anbetungen, auf die Luſt⸗ barkeiten einer ausgewählten Geſellſchaft verzichtet ha⸗ ben, in der Hoffnung, im Kloſter den Troſt für leider oft unheilbaren Kummer zu finden.

Wir geſtehen, es ſind vielleicht dieſe Frauen, welche, die Raffinements eines eleganten und koſtbaren Lebens verlaſſend, um die Kranken zu tröſten, um die häßlichen Wunden der Galeerenſklaven und der Diebe zu verbinden, es ſind vielleicht dieſe Frauen, ſagen wir, welche uns, wenn nicht am meiſten Ehrfurcht, voch wenigſtens eine lebhaftere Sympathie einflößen; ſie trennen ſich von allen Ueberflüſſen, von allen De⸗ licateſſen des Lurus, um ſich (relativ) harte Entbeh⸗ rungen aufzulegen, ſtatt im klöſterlichen Leben die Exiſtenz zu finden, die (immer relativ) ſüß und be⸗ haglich der ſo elenden Tochter des mit Familie be⸗ laſteten Proletariers, welcher ſeines Brodes am andern Tage nicht ſicher, oder dem armen Landmädchen er⸗ ſcheint, das, mit Lumpen bedeckt, nicht nach ſeinem Hunger eſſen kann und durch die Unwiſſenheit oder