Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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Max, der der jungen Frau das Kind zurückhalten hilft. „Das Leben Ihres Kindes läuft nicht nur keine Ge⸗ fahr, ſondern ich gebe Ihnen die Verſicherung, daß die Kriſe, die Sie erſchreckt, bald vorüber ſein wird. Auf dieſe heftige Verrückung des Gehirns wird eine tiefe Ermattung folgen. Sie müſſen vor Allem die arme Kleine zu Bette bringen. Ich will ſo⸗ gleich eine Verordnung ſchreiben und ſie zum Apo⸗ theker ſchicken; er wohnt nur zwei Schritte von hier. Noch einmal ſage ich Ihnen, ſeien Sie ohne Furcht. Faſſen Sie Muth, und bringen wir vor Allem Emma in Ihr Bett.“

Ein wenig beruhigt durch die Worte von Doctor Mar, hebt Madame Verneuil, obgleich zart und ſchwächlich, ihre Tochter in ihren Armen auf, die müt⸗ terliche Liebe verdoppelt ihre Kräfte, und ſie trägt Emma in ihr Zimmer ſo leicht, als ob ſie ein Kind aus der Wiege genommen hätte.

Der Arzt klingelt, ſetzt ſich an einen Tiſch, wo ſich findet, was er zum Schreiben braucht, und faßt in Eile ſeine Verordnung ab.

Charlotte erſcheint auf den Ruf der Glocke.

VIII.

Der Doctor Max, nachdem er ſeine Verordnung geſchrieben, übergibt dieſe Charlotte, wobei er einen feſten, durchdringenden Blick auf ſie heftet.

„Gehen Sie ſogleich zum Apotheker; Sie werden zurückbringen, was er Ihnen gibt.“ 8 Das iſt das zweite Mal, daß dieſer Teufelsatzt