Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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hat ſich entfernt, der Puls fällt wieder, die Aufregung nimmt ab; Charlotte iſt offenbar dem Umſtande, von dem Emma heute Morgen lebhaft bewegt worden iſt, nicht fremd. Ich glaube dies um ſo mehr, als ſie ihren Widerwillen beim Anblicke der Dienerin nicht verbergen konnte. Was für ein Geheimniß iſt das?“ Und laut ſich an das Kind wendend:

„Meine liebe Kleine, Sie haben ſich über Char⸗ lotte ſchwer zu beklagen?“

Der Doctor bemerkt das Erſtaunen von Emma und wiederholt mit noch entſchiedenerem Tone:

„Sie haben ſich über Charlotte zu beklagen; ſie iſt die Urſache des ſchmerzlichen Eindrucks, den Sie heute Morgen empfunden.“

„Das muß ſein!“ ruft Adele lebhaft. „Vorhin wollte meine Tochter nicht, daß ihr Charlotte ihre Limonade bereite. Ich gab mir keine Rechenſchaft von dieſem Widerwillen: er iſt mir nun erklärt.“ Und ſich gegen Emma neigend:

„Ich beſchwöre Dich, was iſt vorgefallen? Sage mir die Wahrheit, mein Engel!“

„Mein Gott! Mama, der Doctor weiß Alles!“ ruft Emma mit zitternder Stimme; „es iſt alſo wirk⸗ lich der Teufel!“

Unfähig, ſich anders als durch eine übernatürliche Deutung das von Doctor Max, um zur Kenntniß eines Theiles der Wahrheit zu gelangen, angewendete Mittel zu erklären, betrachtete ihn Emma mit einem Ausdrucke des Erſtaunens und einer zunehmenden Angſt, welche ihre Mutter dadurch zu beſchwichtigen ſich bemühte, daß ſie verſicherte, es ſei nichts Teuf⸗ liſches in der Wiſſenſchaft des Doctors; aber ſchon

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