Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
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„Ich erwartete entfernt nicht die Ankunft dieſer theuren Florence,“ ſpricht Madame Verneuil, indem ſie neben ſich den Brief legt, den ſie geleſen. Und zu ihrer Kammerfrau: „Antworten Sie, ich werde heute Madame Hermann empfangen, wenn ihr das an⸗ ſtehe.“

„Ja, Madame,“ erwiedert Charlotte, und bei ſich fügt ſie, während ſie abgeht, bei: „Was hat er denn, dieſer Teufelsdoctor, daß er einen bis ins 3 der Augen forſchend anſchaut? Sein Blick hat mi unwillkürlich beängſtigt.“

VI.

Unmittelbar nach dem Abgange der Dienerin nähert ſich Madame Verneuil dem Canapé und befragt den Doctor Max mit einer unruhigen Miene.

„Nun, mein Freund, was denken Sie von ..

„Warten Sie, meine liebe Adele, warten Sie, ich bin in dieſem Augenblicke mit einer ſehr wichtigen Un⸗ terſuchung beſchäftigt,“ erwiedert der Doctor, aufs Neue ſeine Uhr und den Puls von Emma zu Rathe ziehend.

Ein Stillſchweigen von einigen Minuten herrſcht im Salon; dann ſteckt der Doctor ſeine Uhr wieder in die Taſche und ſpricht zu ſich ſelbſt:

„Ehe Charlotte kam, ſchlug der Puls des Kindes fünf und ſiebenzig bis achtzig Mal in der Minute; doch vom Eintritte der Dienerin an, und während der Zeit, da ſie hier geblieben iſt, haben ſich plötzlich die Schläge auf mehr als hundert vermehrt. Charlotte