Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

20

von welcher er unglaubliche Reſultate erlangt hat, ſein einſames, excentriſches Leben, ſeine ergreifende Phyſiognomie, die magnetiſche Wirkung ſeines Blickes, ſeine wunderbaren Curen, ſeine Kenntniß einer Menge von intimen Geheimniſſen, die er ſeinem Verkehre mit Leuten von allen Ständen verdankt, Geheimniſſe, von denen er, wie man ſagt, unter gewiſſen äußerſten Umſtänden ohne Bedenken und ohne Mitleid Gebrauch und Mißbrauch macht, andere unbeſtimmte, ſonderbare Gerüchte in Betreff ſeltſamer, furchtbarer Handlungen haben ihm den fantaſtiſchen Beinamen der Doctor Mephiſtopheles oder der Teufel als Arzt eingetragen.

Charlotte iſt wieder abgegangen, nachdem ſie Citronen und eine Zuckerbüchſe gebracht und Beides nebſt einer Flaſche voll Waſſer auf ein Tiſchchen ge⸗ ſtellt hat. Madame Verneuil iſt bei Annäherung des Doctors Max aufgeſtanden, und während ſie ſich beeilt, den Saft der Citronen in die Carafe auszudrücken und Waſſer und Zucker dazu zu thun, ſpricht die junge Frau zum Arzte:

Wie ſehr weiß ich Ihnen Dank für Ihren Eifer, mein Freund. Emma iſt plötzlich heute Morgen un⸗ päßlich geworden, nachdem ſie indeſſen, wie ſie ſagt, ruhig geſchlafen. Sie hat yiel Fieber und iſt ſehr angegriffen; ſie hat ſchon eine Carafe Limonade wie dieſe g 2 33

.