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ſchwarzen Frack und eine Halsbinde von einer Weiße
ſo blendend als die ſeiner Weſte vertauſcht hatte, und
ſich dabei der letzten Worte des Greiſes erinnerte, errieth
den Sinn derſelben; ſie hatte nur noch den Groll von Herrn de la Botardiere in Beziehung auf Herrn und Frau von Morville zu überwinden, um das Verſprechen, das ſie den Eltern von Alphonſine gegeben, zu erfüllen. Die Hoffnung auf den Sieg verdoppelte den Muth von Miß Mary, und ſie ſagte zu dem Greiſe, der, ein Lächeln auf den Lippen, ſich anſchickte, ihr die Urſache der Ver⸗ wandlung ſeines Voltons in ein ſchwarzes Kleid zu erklären:
„Mein Herr, iſt es Ihnen gleichgültig, wenn wir unſer Geſpräch im anſtoßenden Zimmer fortſetzen?“
„Allerdings, mein Fräulein, doch ..
„Dann, mein Herr, ſeien Sie ſo gut, mich dahin zu begleiten,“ ſagte Miß Mary, indem ſie Herrn de la Botardiére voranging, denn ſie befürchtete, ſeine Eitel⸗ keit würde unheilbar verletzt ſein, wenn er bald erführe, ſeine Unterredung mit der Erzieherin habe verborgene Zeugen gehabt.
„Liebes Fräulein,“ ſprach Herr de la Botardiére, als er in dem an den Salon anſtoßenden Zimmer mit MWiß Mary allein war, „ein galanter Mann muß ſi in den Willen, ich ſage ſogar in die Launen der Damen fügen, da Sie es, ſtatt unſere Unterredung im Salon fortzuſetzen, ſie hier fortzuſetzen vorziehen; vernehmen Sie alſo mit zwei Worten, was ich Ihnen zu eröffnen habe. Ich bin ſechzig Jahre alt und habe ebenſo viele tauſend Livres Gutseinkünfte, als Jahre. Meine Ein⸗ ſamkeit würde mir nun doppelt unerträglich ſcheinen, wenn ich ſie nicht mit Ihnen theilte. Ich werde Ihre Familie mit den ihr gebührenden Rückſichten und mit dem Wohlwollen, das ſie verdient, aufnehmen, wenn ſie ſich bei uns niederlaſſen will; mit einem Worte, liebe Miß, wollen Sie Frau Baronin de la Botardiére werden?“


