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aufzuſuchen,“ ſagte Alphonſine. „Doch,“ fügte ſie, indem ſie ſich umwandte, bei, wo iſt er denn, dieſer furchtbare und theure Oheim? Ich fühle mich zu Allem ent⸗ ſchloſſen, um Das Mädchen vollendete nicht, denn es hatte den Kapitän Douglas bemerkt. Alphonſine betrachtete ihn einige Secunden lang ſtillſchweigend, dann ſchaute ſie mit einem durchdringenden Auge Miß Maryh an und ſagte mit einem reizenden Lächeln:
„Ich errathe, er iſt es, nicht wahr 26
Nach dieſen Worten ging ſie auf den Bräutigam ihrer Erzieherin mit einer Leichtigkeit zu, wie ſie beinahe eine große Einfachheit begleitet, und ſprach zu ihm:
„Mein Herr, Sie kennen mich nicht, aber ich kenne
Sie ſeit geſtern Morgen,“ fügte ſie bei, indem ſie einen
Blick des Verſtändniſſes auf ihre Erzieherin warf, „denn ſeit geſtern Morgen weiß ich, daß Miß Marh Ihnen alles Glück, das ſie verdient, zu verdanken haben wird.“ Und indem ſie ſo ſprach, reichte Alphonſine Douglas freundlich ihre Hand; er hielt ſie einen Augenblick in der ſeinigen und antwortete mit dem Ausdruck ſanften Ernſtes: „Und ich kenne Sie auch, mein Fräulein; ich weiß,
daß Sie der theure und ſüße Stolz meiner Couſine ſind; ihre gunſe Familie kennt Sie, und noch vor fünf Tagen
wiederholten mir ihr ehrwürdiger alter Vater, ihre Mutter, ihre Schweſtern in dem Augenblick, wo ich nach
Frankreich abreiſte „„Sagen Sie der liebenswürdigen Alphonſine von Morville, daß wir ſie als eine Tochter, als eine Schweſter umarmen, und daß wir nie vergeſſen werden, wie ſehr ſie durch die Güte ihres Herzens, durch die Zartheit ihrer Seele die Aufgabe der armen Ver⸗
pannten, die nun zu uns zurückkehrt, leicht und reizend gemacht hat.““
Nachdem er dieſe liebevollen Worte geſprochen, ver⸗


