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druck herzlicher Dankbarkeit. „Sie haben über Fräulein Lawſon mit der Sorgſamkeit eines Bruders während dieſer langen Reiſe gewacht? Ah! mein Herr, wie glück⸗ lich bin ich, Ihnen die ganze Dankbarkeit der Familie von Miß Marh für Ihr zartes, edles Benehmen aus⸗ ſprechen zu können. Erlauben Sie mir, daß ich Ihnen die Hand drücke .. .4
So ſprechend, reichte der Kapitän Herrn von Favrolle die Hand. Aber ein dumpfes, entferntes Geräuſch, dem ähnlich, welches ein eingeſchloſſener Menſch macht, der an die Thüre klopft, damit man ihm öffne, erregte die Aufmerkſamkeit der drei Perſonen, und ſie wandten un⸗ willkürlich den Kopf nach der Seite, von wo das Ge⸗ räuſch ausging, das aus einer Hausflur in der Nähe der Stube, in der ſie ſich befanden, zu kommen ſchien. Doch ein ſolcher Zwiſchenfall konnte ſie nicht lange den ernſten oder leidenſchaftlichen Gefühlen entziehen, von denen ſie bewegt waren. Miß Mary hatte mit Schrecken bemerkt, daß in dem Augenblick, wo ihr Bräutigam ſo herzlich ſeine Hand Herrn von Favrolle geboten, dieſer, weit entfernt, das freundſchaftliche Entgegenkommen zu erwiedern, verächtlich den Kapitän Douglas meſſend gelächelt hatte; dem Kapitän war jedoch die hochmüthige, angreifende Haltung ſeines Nebenbuhlers entgangen, da er ſich in dieſem Augenblick in der Richtung des ent⸗ fernten Geräuſches umgewandt hatte. Indeſſen unter⸗ ſtützt durch einen letzten Schimmer von Hoffnung, ſagte Miß Mary, als Herr von Favrolle und Henry Douglas ihre augenblickliche Zerſtreuung vergeſſen hatten, haſtig zu ihrem Bräutigam:
„Ja, Herr von Favrolle hat ſich gegen mich wäh⸗ rend der Fahrt von Calais nach Paris voll brüderlicher Aufmerkſamkeit gezeigt, und meine erſte Sorge iſt es geweſen, meiner Mutter zu ſchreiben, wie freundlich mir Herr von Favrolle ſeinen Schutz während dieſer langen Reiſe bewilligt.“
„Erlauben Sie mir alſo, mein Herr, daß ich Ihnen


