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ganz beſonders zu, daß Fräulein Lawſon, da ſie bis jetzt keine andere Erziehung gemacht hat, als die ihrer Schweſtern, ſomit nicht entſchieden einer Partei ange⸗ hören und ohne pädagogiſche Gewohnheit ſein mußte. „Wir hatten alſo die Dienſte von Miß Mary an⸗ genommen, weil ſie uns in allen Punkten anſtändig war: gewohnt an das ruhige und reine Leben auf dem Lande, wo ſie ihre Jugend zugebracht, erzogen durch einen Vater vom ehrenwertheſten Charakter, durch eine Mutter von erhabenem Geiſt und vortrefflichem Gemüth; vollkom⸗ men muſikaliſch, zum Entzücken zeichnend, von einer ſo⸗ liden, umfaſſenden Bildung; gleich tadeklos das Fran⸗ zöſiſche, das Italieniſche, wie das Engliſche ſprechend; von einem ſanften, gleichmäßigen und feſten Charakter von einem Geiſt voll Liebreiz und Heiterkeit (vor dem großen Unglück, das ihre Familie betroffen); ich ſage noch einmal, mein Freund, Du hatteſt uns einen Scha 6 entdeckt und wir hatten ihn angenommen. Wenn ich ſo bei den ſeltenen Eigenſchaften von Fräulein Lawſon verweile, ſo geſchieht es, um Dich zu überzeugen, daß wir dieſelben würdigen, wie ſie gewürdigt werden müſ⸗ ſen, und daß wir, wenn wir auf dieſen Schatz verzich⸗ ten, dies thun, weil wir uns endlich nach einer langen und reiflichen Erörterung entſchloſſen haben, fortan keine Erzieherin mehr für Alphonſine zu nehmen. 3 „Dir die Urſache dieſes Entſchluſſes zu ſagen, mein Freund, würde mich zu weit führen. Wir denken, Du wirſt, wenn Du es für geeignet erachteſt, den vorher⸗ gehenden Theil dieſes Briefes der Familie von Miß Mary mittheilen können; wir drücken hier in aller Aufrichtig⸗ keit unſer lebhaftes Bedauern und unſere gerechte Hoch⸗ achtung für dieſe junge Perſon aus. Sage Herrn und Madame Lawſon, wir ſeien tief gerührt von dem Ver⸗ uen, welches ſie uns dadurch bezeigt, daß ſie uns Miß Mary bewilligt haben, welche in unſerem Hauſe eine wahre Familie gefunden hätte. Du meldeteſt uns in


