Druckschrift 
Miss Mary oder Die Erzieherin / von Eugene Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Oh! Dank, Herr Gentleman, oh! Dank! rief in ſeinem Jargon der gute William, der dieſer Seene ſtill⸗ ſchweigend und gerührt beigewohnt hatte.

Meine Herren und Damen, halten ſie ſich bereit, einzuſteigen, ſagte einer von den Angeſtellten des Bureau.

Mein guter William, ſprach Miß Mary, während Herr von Favrolle aus Beſcheidenheit ſich entfernte und wieder zu ſeinem Freunde begab,Sie werden ohne Zweifel nach Dublin zurückkehren 2

Ja, Miß Mary, antwortete der würdige Mann, ich habe einige Bekannte und hoffe mein Unterkommen zu finden.

Ich bitte, William, beſuchen Sie ſogleich bei Ihrer Ankunft meinen Vater; er war ſo beſorgt, ſo troſtlos bei dem Gedanken, mich allein weggehen zu laſſen, daß er mich begleitet hätte, würde nicht die Aus⸗ gabe für dieſe Reiſe, ſo zu ſagen, meiner Mutter und meinen Schweſtern ihr Brod von einem ganzen Monat geraubt haben.

Gott erhalte mich! Miß Mary, Sie höre ich vom Brode Ihrer Mutter und Ihrer Schweſtern ſprechen!

Und er trocknete ſeine Thränen.

Man muß der Lage, die uns das Schickſal berei⸗ tet, in's Geſicht ſchauen können, William; Sie werden meinem Vater ſagen, welchen Entſchluß ich in Beziehung auf einen meiner Reiſegefährten gefaßt habe; das war, wie mir ſcheint, das Beſte, was ich thun konnte, wenn ich das glaube, was Sie mir entdeckt haben, mein guter William, obgleich Ihre Unerfahrenheit in der franzöſi⸗ ſchen Sprache Sie vielleicht, ich hoffe es, ein wenig hinſichtlich der Bedeutung der Worte dieſes jungen Mannes getäuſcht hat.

Ohlich habe mich wohl nicht getäuſcht, Miß Maryz doch dieſer Gentleman wird, an ihren Worten erkennend, daß Sie eine Lady ſind, bereut haben. Möchte er ſein Verſprechen halten und Sie beſchützen. Denn die Anderen, welche, ſingend und tanzend, hinter dem alten