Druckschrift 
Miss Mary oder Die Erzieherin / von Eugene Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Manne hinausgegangen ſind, machen mir bange für Si Miß Mary .. Warum verſchieben Sie Ihre Reiſe nicht?

Als ich ſah, daß ich die einzige Frau im Wagen ſein ſollte, dachte ich hieran; doch die Plätze auf morgen und übermorgen ſind genommen; ich müßte drei Tage länger hier bleiben. Und das Leben im Gaſthaus iſt theuer für meine kleine Börſe, ſagte Miß Mary ſanft lächelnd; ves bleibt mir gerade nur genug, um an meinen Be⸗ ſtimmungsort zu kommen, wenn ich meine Mittel ſehr zu Rathe halte. Doch ſeien Sie unbeſorgt, William, dieſe jungen Leute, welche ſangen und tanzten, kommen mir mehr närriſch, als böſe vor, und in jedem Fall wird ihnen der Schutz, den mir Herr von Favrolle gewähren will, Achtung einflößen. . . Meine Bitte iſt vielleicht kühn geweſen. Mein Vater und meine Mutter werden das beurtheilen. Sie ſagen ihnen, William, Sie haben mich in Calais ganz geſund geſehen. Verſichern Sie meine Eltern, ich ſei voll Reſignation und Muth. Sagen Sie ihnen auch, ich werde bei unſerem erſten Aufenthalt in einer Stadt wieder ſchreiben. Sagen Sie Roſa, Eveline und Naney, ihre Schweſter Mary denke zärtlich an ſie und der kleinen Arabella, fügte das Mädchen mit Thränen in den Augen lächelnd bei,wenn ſie hübſch vernünftig ſei, werde ihr die große Schweſter eine hübſche Puppe aus Franfreich für den Weihnachis⸗ tag dieſen Feſttag der Kinder in unſerer theuren Heimath, ſchicken!

»Oh! Miß Mary, ich ſehe ſie noch, dieſe armen

grünen Weihnachtsbäume beladen mit Kerzen, Blumen und Geſchenken, im großen Salon von Lawſon Cot⸗ tage! Welche Frende! welches Feſt im Hauſe jedes Jahr! 2Dieſe ſchönen Zeiten ſind nicht mehr, William .. Sagen ſie Allen, die ich liebe, trotz ihrer Abweſenheit ſeien ſie immer bei Mary. B

Gott erhalte mich!!! Miß Mary, Sie gehen in.