Druckschrift 
Miss Mary oder Die Erzieherin / von Eugene Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Hochachtung den Hut ab.

William !« ſagte das Mädchen, nicht minder er⸗ ſtaunt.Sie hier, mein guter William? ich glaubte Sie in Paris. .

Ich komme von dort, Miß Marh. Doch Sie ſind alſo in Frankreich mit Ihrer Fämilie 2

Nein, William; mein Vater, meine Mutter und meine Schweſtern ſind in Dublin geblieben. Ich begebe mich allein nach Paris.

Sie reiſen nach Paris allein. . . Sie, Miß Mary2 rief William.

Und er ſchaute die junge Miß mit wachſender Ver⸗ wunderung und Unruhe an.

Ein krauriges Lächeln ſchwebte über ihre Lippen, und ſie erwiederte:

Mein guter William, ich will in vollem Vertrauen mit Ihnen ſprechen. Sie ſind einer der älteſten und treueſten Diener unſerer Familie geweſen, Sie haben mich ganz klein geſehen.

Ja, Miß Marh, denn als Sie fünf Jahre alt waren, führte ich an der Longe Old Scamper, das gute alte Shetlands Pony, während Sir Lawſon, Ihr Herr Vater, Sie auf dem Sattel ſitzend hielt.

Nun denn! mein Vater wurde völlig durch den Vankerott eines Freundes, für den er ſich verbürgt, zu Grunde gerichtet; Lawſon Cottage und ſeine Güter wurden verkauft. Es bleibt meinem Vater nichts, gar nichts, als eine beſcheidene Gerichtsſchreiberſtelle in Dublin. Sein Amt, das er durch eine unerwartete Gunſt erlangt hat, gibt ihm kaum ſo viel, daß er mit meiner Mutter und meinen Schweſtern leben kann. Ich komme in die⸗ ſes Land, um Erzieherin zu werden. Ein unverhoffter Zufall hat mich eine Stelle durch die Vermittelung des franzöſiſchen Conſuls in Dublin, mit dem mein Vater in glücklicheren Zeiten in vertrautem Umgang ſtand, finden laſſen.

Und er nahm ehrerbietig mit der Miene der tiefſten