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Miss Mary oder Die Erzieherin / von Eugene Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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r geknüpfte Cravate, ſein ſchwarzer earrirter Oberrock, ſeine haſelnußfarbigen Bein⸗ kleider, ſeine Kamaſchen von derſelben Farbe, der Stock, den er in der Hand hatte, die ängſtliche Reinlichkeit ſeines Anzugs gab ganz das Aeußere eines eng⸗ liſchen Kutſchers, d iorée verlaſſen. Er verſtand das Franzöſiſche, denn bei einem von den Scher⸗ zen, welche die zwei jungen Leute wechſelten, ein ohne Zweifel ein wenig lebhaſter Scherz, wandte er ſich um, erröthete und ſchaute die Reiſende, die die Muthwilligen wahrſcheinlich bezeichnet hatten, an. Doch in dieſem Augenblick gingen ſie aus dem Bureau der Diligence weg, und der Eine von ihnen ſagte lachend zum Andern:

Deine Sicherheit, zu triumphiren, iſt etwas an⸗ maßend.

Bah! eine kleine Miß, allerdings reizend, die mir aber ganz das Ausſehen einer Kammerfrau hat, welche nach Frankreich kommt, um Glück zu ſuchen.

Gleichviel, ich halte die Wette.

Ein Bracelet von fünfundzwanzig Louis d'vr.

Wenn Du verlierſt, wird das Bracelet die ſchönen Arme von Juliette ſchmücken.

Wenn ich gewinne, wird es der erſte Juwel im Schmuckkäſtchen dieſes köſtlichen Geſchöpfes ſein.

Angenommen.

Und ſie entfernten ſich.

Traurig und nachdenkend, hatte die Reiſende den zwei jungen Leuten keine Aufmerkſamkeit geſchenkt; ſie wurde ihrer Träumerei durch die Stimme des Mannes mit dem ſchwarzen Ueberrock und den haſelnußfarbigen Kamaſchen entzogen, der, indem er ſich ihr raſch näherte, als könnte er das, was er ſah, nicht glauben, engliſch 1

ausrief: 3 Gvott erhalte mich! Miß Maryl«