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In Jahr 1840, gegen das Ende des Herbſtes, waren mehrere Reiſende in einem der Säle der Diligencen⸗ Anſtalt in Calais verſammelt und warteten auf den Abgang des Wagens nach Paris.
Ein Mädchen von achizehn bis zwanzig Jahren, Lon reizendem Antlitz, voll Diſtinction, von einem zugleich ſanften, düſteren und ſchwermüthigen Ausdruck „ſaß in
einer Ecke des Saales, einen Nachtſack auf ſeinem Schooße und einen kleinen ledernen Koffer zu ſeinen Füßen. Das Mädchen hatte einen roſa gefütterten Stroh⸗ hut mit ſchmalem Rande „unter dem lange kaſtanien⸗ braune Locken hervorquollen, und war in einen ſchotti⸗ ſchen Tartan gehüllt. .
Zwei ſehr junge Leute von angenehmem Geſicht, elegant gekleidet, Mützen auf dem Kopfe und ihr Reiſe⸗ neceſſaire in der Hand haltend, plauderten ſtehend ein paar Schritte von dem Mädchen und ſchauten es zu⸗ weilen mit einer Bewunderung an, welche zu augen⸗ ſcheinlich war, um ehrerbieti zu ſein; ſie ſchienen muth⸗ willig, ſpöttiſch und wechſelzen ohne Zweifel einige Scherze, deren Gegenſtand die Reiſende war, denn ſie lachten oft ziemlich laut, indem ſie dieſelbe verſtohlen betrachteten. In ihrer Nähe befand ſich ein Mann von ungefähr fünfzig Jahren, der an einem der Bureaur wartete, bis man ohne Zweifel einer Reclamation ent⸗
Miß Mary. 1


