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Begebenheiten eines Weltmannes. 205
„Niemand darf Deine Abreiſe bemerken.“
„Soll nicht ſchwer halten, mein Herr.“
„Nach einigen Tagen treffe ich Dich!“
„In der goldnen Traube zu Genua.“
Gern hätte ſich nun Domenico nach den nähern Umſtänden aller dieſer Unternehmungen erkundigt, aber er wußte ſchon, daß Caſanova nichts weiter zu ſagen pflegte, als was er freiwillig offenbarte. Auf dem Wege bis zum Wirthshauſe wiederholte er daher ſeine Warnungen vor den Gefahren, welchen der gute Herr entgegenzugehen ſchien. Dieſer hörte kaum darauf, ſo voll war er von dem Verlangen, auch diesmal wie ſonſt ohne Ausnahme ſeinen Zweck zu erreichen.
In der Herberge war der Wirth mit ſeinen Leuten ganz al⸗ lein. Caſanova nahm einen Wagen mit zwei Pferden zu ei⸗ nem Ausfluge in die Umgegend, während Domenico, höchſt er⸗ freut, daß ſein freigebiger Herr weder die Gegend um das graue Schloß, noch Verona ſelbſt betreten wolle, nach der entgegengeſetzten Richtung abfuhr.
Die Geldangelegenheiten mit dem venetianiſchen Banquier waren bald geordnet und Caſanova flog nach Genua zurück. Hier erfuhr er, daß die Familie Mills nach New⸗York unter Se⸗ gel gegangen ſei.


