Caſanova.
„Weiß ich nicht.“
„Es wird aber wohl Zeit haben!“
„Wie ich nicht anders weiß, tritt auch Herr Mills noch heute die Reiſe an. .. Doch, mein Herr, ich bitte Sie inſtändigſt, verlaſ⸗ ſen Sie dieſen Ort! Ein längeres Verweilen hilft Ihnen nichts und mich kann es .. .“
„Du haſt Recht, wackrer Mann,“ antwortete Eaſa nova,
ihm die Hand zum Abſchied reichend; „lebe ſo glücklich Du kannſt
in dieſem Steinhaufen!“
Hierauf ſchritt unſer Held die Treppe wieder hinab, zum Thore heraus und auf dem Wege weiter, den er gekommen war. Nur eine kurze Strecke hatte er zurückgelegt, als Domenico aus dem Gebüſch an ihn herantrat und ihn um Erlaubniß bat, mit ihm zum Wirthshauſe zurückkehren zu dürfen. Erfreut über die⸗ ſes glückliche Zuſammentreffen, fragte Caſanovga ſeinen treuen Cicerone:
„Biſt Du in Genua bekannt!“
„Ich habe mich zwölf Jahre dort aufgehalten.“
„Wohlan, ſo wirſt Du Dich eiligſt dahin begeben und ſorg⸗ ſam erforſchen, in welchem amerikaniſchen Hafen die Familie Milts zu landen gedenkt. Hier haſt Du Geld, um anſtändig leben zu können, bis ich von Venedig zurückkomme, wo ich ein dringendes Geſchäft zu ordnen habe.“
„Sehr wohl.“
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