Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes.

Um ſo dringender habe ich mit Herrn Mills zu ſprechen, ſagte Coſanova, plötzlich an dem Diener des Partieuliers vor⸗ überlaufend und in's Schloß eindringend.

Verblüfft ſah ihm der Mann mit dem Schlüſſelbunde nach, denn er hatte eine ſolche Keckheit nicht vermuthet. Endlich eilte er die dunkeln Stiegen nach, erreichte aber ſeinen Mann erſt auf der Plattform.

Herr, ſchrie er, ihn am Rocke faſſend,Sie machen mich unglücklich! Was wollen Sie denn um Gotteswillen!

Ich muß wiſſen, welchen Weg die Schloßdamen eingeſchla⸗ gen haben, antwortete Caſanova, ſich freundlich umdrehend und dem Geängſteten noch mehrere Goldſtücke überreichend.

Hat der Belagerer die Laufgräben noch nicht eröffnet, ſo ge⸗ währt er der Beſatzung freien Abzug mit klingendem Spiel; iſt aber ſchon Breſche geſchoſſen, ſo müſſen die Belagerten ſchon klein zugeben. Der Diener des Monſignor Beato begnügte ſich jetzt mit der Frage:

Bin ich auch ſicher, daß Sie mich nicht verrathen!

So ſicher wie der Mond vor menſchlichen Dieben.

Nun, ſie ſind direct nach Genus gereiſ't, wo Miß Leopol⸗ dine ihren Oheim erwartet.

Und in Genna werden ſie bleiben? O nein, ſie werden nach Amerika gehen.

In welche Stadt!