Caſanova. einige Goldſtücke in die Hand drückend, „und doch muß ich mit ihm ſprechen. Giebt es kein Mittel!“
„Ich kenne keins. Den Gefallen wollte ich Ihnen wohl thun, ihm Ihr Anliegen mitzutheilen.“
„Nein, nein, ich muß ihn durchaus perſönlich vor mir haben.“ Laſſen Sie mich nur hier eintreten; alles Uebrige ſei meine Sache.“
„Das darf ich nicht, bei Verluſt meines Dienſtes. Ich war vorhin dabei, als Herr Mills das Schloß an meinen Herrn verkaufte. . .“
„Wie! Er hat das Schloß verkauft? ... Wer iſt Dein Herr?“
„Monſignor Beato, ein reicher Partienlier.“
„Nun?“
„Eine der Verkaufsbedingungen war, daß bis zur Abreiſe des Herrn Mills kein Fremder, überhaupt durchaus Niemand, in's Schloß gelaſſen würde. . .“
„Wohin reiſ't Herr Mills!“
„Das hat er nicht geſagt. Jedenfalls an denſelben Ort, wohin ihm die Damen vorausgegangen ſind.“
„Die Damen ſind nicht mehr im Schloſſe?“
„Es iſt Niemand darin, als die beiden alten Herren mit ihrer getreuen Dienerſchaft.“
„Welchen Weg ſchlugen die Damen ein?“
„Das zu ſagen, iſt mir bei Dienſtentlaſſung verboten.“
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