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186 Caſanova.
Cicerone ſammt dem Fuhrwerke zurückgelaſſen hatte und von Freund Harlekin erwartet wurde.
Schon von ferne hatte ihn der dienſtbefliſſene Domenico, der unter der Thüre ſtand, wahrgenommen und hielt es für ſeine Pflicht, dem Nahenden entgegenzugehen.
„Guten Morgen, guten Morgen, lieber Herr!“ rief der Cicerone ſchon in einer Entfernung von mehr als funfzig Schritten; „haben nicht geſchlafen, ſind übernächtig, ich kenne das, bin es auch ſo halb und halb, aber für ein Bette iſt geſorgt.“
„Ach, mit dem Schlafen wird nicht viel werden,“ ant⸗ wortete der Andre lächelnd; „ich werde aus zwei Tagen dieſes⸗ mal wohl nur einen machen müſſen.“ S4
„Hat ſich was,“ bemerkte Domenico; „da drinnen fſitzt ein Taugenichts, der behauptet, er hätte die Erlaubniß, auf Ihre Rechnung zu trinken und läßt ſich nicht irre machen, wenn ich ihm auch tauſendmal ſage, daß das nicht möglich iſt, daß das eine Unſchicklichkeit von ſeiner Seite iſt, daß das —, kurz und gut ich weiß nicht, was ich mit dem Kerl anfangen ſoll. Mir kam's vor, als tränke er mir zum Hohne nur deſto mehr, und deshalb mochte ich gar nicht in der Stube bleiben und dieſen Scandal mit anſehen.“
„Ach, wohl Signor Harlekin!“ rief der Andre voll guter Laune; „mag er ſich's ſchmecken laſſen, ich habe ihn allerdings eingeladen, eine Flaſche mit mir auszuſtechen.“
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