Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Caſanova.

Befehl erhalten hatte, und theilte ſelbigen unten andern dienſt⸗ baren Geiſtern mit, welche ſich beeilten ihn auszuführen.

Jetzt entfernten ſich auch die drei Britten, um die übrigen

Zimmer zu erobern, in der Meinung mit dem, welchen ſie auf einen Augenblick verließen, wären ſie bereits auf's Reine.

Auf dem Saale hörte Caſanova die Stimme, welche bisher mit ihm verhandelt hatte, nach einem Schloſſer rufen, welcher in Ermangelung der Schlüſſel ſeine Kunſt an den Schlöſ⸗ ſern verſuchen ſollte. Da jedoch nicht im Augenblicke einer kam, weil es doch eine bedenkliche Sache geweſen wäre, wenn der Eigenthümer des Gaſthofes dieſen Tollköpfen zu ſolch einem Beginnen behülflich hätte ſein wollen, ſo entfernte ſich der ent⸗ ſchloſſene Inſulaner in eigner Perſon um einen Mann, wie er ihn brauchte, herbeizuholen.

Caſanova ſah ihn von ſeinem Fenſter aus über die Straße und in eine Schloſſerwerkſtatt gehen; bald darauf kam der Menſch mit einem Zweiten, welcher in bloßen Hemdeärmeln war, wieder heraus und grüßte voller Freundlichkeit nach den beiden Frauen hinauf, welche aus dem Fenſter ſahen.

Nicht lange, ſo wurden die Tritte der Kommenden wieder auf dem Saale laut und ſogleich befahl Landstown dem her⸗ beigerufenen Geſellen das Schloß hier zu öffnen.

Jetzt war es die höchſte Zeit. Caſanova eilte herzu, wehrte dieſem Frevel und rief dem verdutzten Menſchen,