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Caſanova.
„Herr, jetzt reißt mir der Faden der Geduld,“ antwortete Caſanova, indem er von ſeinem Lager aufſprang und nach einem tüchtigen Stocke im Winkel ſuchte; „entweder Sie ent⸗ fernen ſich augenblicklich, oder bei Gott es geſchieht ein Un⸗ glück.“
„O, mäßigen Sie ſich,“ rief Landstown gelaſſen, „es iſt nicht nöthig daß Sie ſo auffahren. Erlauben Sie nur, daß ich dem Kellner klingle.“
„Glauben Sie, ich habe Fiſchblut in den Adern wie Sie?“ antwortete der Zornige; „in mir kocht es wie ſiedende Lava.“
Der Kellner, welcher dieſe Zimmer über ſich hatte, kam herein und fragte was die Herren beföhlen.
„Man bringe unſer Gepäck herauf!“ gebot ihm der Britte in aller Ruhe; „hier in dieſes Zimmer.“
„Herr,“ rief Caſanova, „was denken Sie, was unter⸗ fangen Sie ſich? Dieſes gimmer iſt mein und ich werde nicht dulden, daß irgend ein Zweiter, wer er auch ſei, ohne meine Bewilligung ſich deſſen bedient. Ich laſſe nichts über dieſe Schwelle und ſollte ich die Vertheidigung meines Eigenthums mit dem Leben bezahlen müſſen; ich ſchlage Ihnen Ihre Koffer in kleine Stücke und den Inhalt werfe ich zum Fenſter hinaus auf die Straße.“
„Das wird nicht gehen, denn lederne Kſet laſſen ſich, wie Si wohl begreifen werden, nicht ſo leicht zerſchlagen, weil


