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Begebenheiten eines Weltmannes. 17
geben werden, wenn ich Ihnen ſage, daß wir nicht eher nach⸗ zulaſſen entſchloſſen ſind, als bis wir unſern Plan durchgeſetzt haben? Wiſſen Sie das oder muß ich's Ihnen erſt bemerklich machen?“
„Wir werden ja ſehen,“ antwortete der Andre ſpöttiſch; „indeß glaube ich Ihnen beſtimmt verſichern zu können, daß Sie dieſes Mal die Rechnung ohne den Wirth gemacht haben und an den Unrechten gekommen ſind, denn, mein Herr, auch ich muß Ihnen ſagen, daß ich feſt entſchloſſen bin alle Mittel an⸗ zuwenden, welche mir zu Gebote ſtehen, um Ihre Zudringlich⸗ keiten von der Hand zu weiſen.“
„Das werden Sie nicht können,“ ſprach der Unermüdliche Landstown, welcher, trotzdem daß er der jüngſte von ſeinen Landsleuten war, dennoch das Amt eines Wortführers über ſich genommen hatte, „und übrigens ſind es ja gar keine Zudring⸗ lichkeiten, wir wollen Ihnen bloß begreiflich machen, daß es zu Ihrem eignen Beſten iſt, wenn Sie uns gegen eine ſehr anſtändige Entſchädigung Ihre Zimmer überlaſſen.“
„Wenn ich aber nicht will?“ ſchrie der Beunruhigte, deſ⸗ ſen Zorn entbrannte, als ihm die Inſulaner gar nicht vom Halſe gehen wollten; „wer will mich zwingen?“
„Wir würden uns dazu genöthigt ſehen, wenn vernünftige Gründe gar nicht anſchlagen ſollten, was ich indeß zu Ihrer eignen Ehre nicht glauben will.“
Caſanova IV. 2


