Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes. 11

Idee im Kopfe haben, welcher ſie nicht widerſtehen können. Sie zanken ſich oft unter einander ſelbſt und mißhandeln ſich bis auf's Blut; worüber glauben Sie wohl? Lachen Sie, wenn Sie können, oder bedauern Sie uns lieber, weil der Eine im⸗ mer für einen glühendern Verehrer meiner Leopoldine gel⸗ ten will als der Andre. Nehmen Sie hiervon ab, wie ge⸗ führlich die Nähe dieſer Menſchen für uns ſein muß.

Kelluer, wendete ſich Caſanova an den Gerufenen, jetzt geben Sie mir zwei Zimmer und zwar ſo, daß eins der⸗ ſelben die Damen von der einen, das andre von der andern Seite deckt. Sie wohnen in Numero...? fragte er die Dame.

Nummer drei und vier, antwortete dieſelbe.

So geben Sie mir zwei und fünf, befahl der Beſchützer in feſtem Tone;gleich die Schlüſſel her wie geſagt zwei und fünf will ich haben. Wohnt ſonſt noch jemand in der Etage?

Der Kellner hatte nicht den Muth, dieſem beſtimmt aus⸗ geſprochenen Verlangen zu widerſprechen; er reichte dem Manne, welcher ſich benahm als wäre er gar nicht gewohnt ſich etwas, worauf er beſtand, abſchlagen zu laſſen, die geforderten Schlüſſel und bemerkte bei bieſer Gelegenheit, daß allerdings noch ein bejahrter Herr, ein Franzos, in Numero ſieben wohnte und ſomit nur Nummer acht noch übrig wäre, wenn es den Herren