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tete jene mit freundlicher Verbeugung dem muthigen Ritter; „dieſe Zudringlichen haben uns ſchon ſechs Tage von Station zu Station verfolgt, immer nehmen ſie daſſelbe Logis wie wir, immer reiten ſie neben unſerm Wagen her, reden hinein und machen meiner Leopoldine verliebte Anträge, die nicht ſelten in's Unanſtändige ausarten, und kommen wir endlich in's Quar⸗ tier, ſo entblöden ſie ſich nicht auf unſer Zimmer zu dringen, oder wenn dieſes verſchloſſen iſt, ſo machen ſie in den Neben⸗ zimmern, welche ſie ſich gewöhnlich zu verſchaffen wiſſen, und auf dem Saale ſolchen Lärm, daß wir kein Auge ſchließen kön⸗ nen. Das letzte Mal trugen ſie eine große Tafel vor unſre Thür, an welcher ſie zechten und das tollſte Zeug trieben, bis der frühe Morgen ſie endlich zur Ruhe brachte. Denken Sie ſich unſre Lage!“
„Aber, Madame, was in aller Welt kann dieſe Menſchen zu ſolch einem Betragen veranlaſſen?“ fragte der Ritter; „mir iſt es völlig unbegreiflich, wie Leute von Gefühl und Bildung, wozu ſich doch wohl jene rechnen, ſich ſo weit vergeſſen können, daß ſie Damen Ihres Ranges auf Schritt und Tritt verfolgen, obſchon ſie wiſſen, daß dieſe Damen keinen Beſchützer bei ſich haben, welcher ſich ihrer gegen brutale Gewaltthätigkeiten wie dieſe annehmen könnte.“
„Ich kann Ihnen nichts weiter ſagen, mein Herr,“ erwie⸗ derte die Dame, „als daß dieſe Menſchen nun einmal eine fire


