Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes. 9

und Durcheinanderrufen zu Wege, daß kein Menſch wußte, was es eigentlich hier gab oder um was es ſich handelte.

Die Gäſte in der Stube hörten aufmerkſam mit an, was jene vor der Thüre durcheinander ſchrien, aber ſie konnten nicht klug daraus werden, wofür ſich der Gaſthalter im Augenblicke entſchieden hatte.

Da trat die ältere der beiden Damen herein und fragte auf gut Deutſch, welcher von den Herren der Beſitzer dieſes Hauſes wäre.

Caſanova, ſchnell bei der Hand, erklärte ihr mit all ſei⸗ nem einſchmeichelnden Weſen, das er aufbot, um ſich gleich anfangs einen guten Stand zu verſchaffen, der Wirth wäre nicht hier, ſondern draußen, wo er ſich mit den Gentlemen herum⸗ zankte, welche verlangten, daß außer den beiden Damen, deren eine Leopoldine Mills heißen müßte, alle Gäſte das erſte Stockwerk räumten und beſagten Herren Platz machten.

Ach, um des Himmels willen, das darf nicht geſchehen! rief die ältliche Dame raſch aus;wer ruft mir den Wirth? Schnell, ich muß mich in's Mittel ſchlagen!

Sie wünſchen, Madame! rief Caſanova voll ritter⸗ lichen Anſtandes;wohlan, hier mein Wort; ich werde Mittel finden Ihre Wünſche in's Werk zu ſetzen. Laſſen Sie mich machen.

Ich bin Ihnen viel Dank ſchuldig, mein Herr, antwor⸗