Caſanova.
nen dort bleiben, aber die Herren müſſen weichen. Was koſtet's? Werde mit den Herren ſprechen.“
„Wenn aber dieſe Herren nicht wollen?“ fragte Caſa⸗ nova, den dieſer Uebermuth ärgerte; „wenn ſie für alles Gold der Welt ihre Stuben nicht aufgeben mögen, was dann, mein Herr? Werden Sie wohl eingeſtehen, daß man niemanden zwin⸗ gen kann ſein Zimmer zu räumen, wenn er es bezahlt hat und bleiben will, oder muß ich Ihnen das erſt ſagen?“
„Miß Leopoldine Mills kann bleiben,“ erwiederte der hartnäckige Gentleman, aber die Andern müſſen weichen — und wenn ſie nicht wollen, ſo ſollen ſie ſchon dazu gebracht werden; verlaſſen Sie ſich darauf, mein Herr!“
Verächtlich wendete der auf dieſe Weiſe Beleidigte den Andern den Rücken und verlangte in die Stube tretend ohne Umſtände den Schlüſſel zu ſeinem Zimmer in der erſten Etage, welcher ihm auch augenblicklich von dem Kellner übergeben wurde, der natürlich nichts davon wußte, daß die Engländer auf alle Zimmer in dieſer Höhe ſpeculirten.
Die Andern ſtritten ſich in der Hausflur immer noch mit dem Wirthe; ſie ſuchten ihm begreiflich zu machen, daß er ihnen, die ſie ja alles bezahlen wollten was man verlangte, für ihre Pfunde und Guineen einräumen müßte was ſie haben wollten; ſie wurden immer lebhafter und dringender, je weniger ihre Bekehrungsverſuche wirken wollten, und am Ende kam ein Schreien
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