Teil eines Werkes 
4. Band (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Begebenheiten eines Weltmannes. 7

ſeinem geläufigen Deutſch gehalten, denn hätte er Engliſch ge⸗

ſprochen, ſo würde der handfeſte Kutſcher, welcher ſo ſchon eine ſo bösartige Miene machte wie eine ärgerliche Bulldogge, nicht verfehlt haben mit ſeinen Fäuſten darauf zu antworten, wie es ſeiner Meinung nach Herkommen und Schicklichkeit ver⸗ langten.

In dieſem Augenblicke kamen noch drei Reiter herange⸗ ſprengt, ebenfalls Reiſende und Engländer noch dazu, denn ſie lärmten laut, und alles was ſie ſprachen waren einige beliebte engliſche Phraſen, die Caſanova recht wohl verſtand, aber um keinen Preis vor einer feiner fühlenden Geſellſchaft überſetzt haben würde.

Der Kutſcher und die Reiter ſchienen bekannt zu ſein, denn kaum hatten die letztern ihn erblickt, als ſie auch von ihren Pferden ſprangen und ihn von allen Seiten mit ihren Fragen beſtürmten.

Sie verlangten Zimmer im erſten Stock und wollten die⸗ ſes allein zu ihrer Dispoſition haben. Als ihnen der Wirth bemerklich machte, daß dort ſchon ein ältlicher Herr und zwei Damen einquartirt wären, auch gegenwärtiger Herr er deu⸗ tete auf Caſanova ein Logis in ebenderſelben Etage ſchon früher mit ihm beſprochen hätte, nahm der eine von den drei Britten das Wort, indem er ſagte:Ach was, wir bezah⸗ len; das ganze erſte Geſtock wollen wir haben; die Damen kön⸗