Teil eines Werkes 
3. Band (1849)
Entstehung
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Begebenheiten eines Weltmannes. 187

„Nun, Himmeltauſendelement,“ brüllte der Andre, dem der Kamm ſchwoll, weil er glaubte, er hätte ſeine Sache gut gemacht und dürfte darum mit aller Welt grob ſein, „was ſoll's denn? Grob bin ich geweſen, hanebüchen grob, die ſchwere Noth hätte ſie kriegen ſollen, wenn ſie nicht —“

„Wie machteſt Du's denn?“ fragte ihn Caſanova lachend.

„Erſt latſchte ich durch alle Pfützen, die mir auf dem Wege vorkamen,“ berichtete der Hausknecht wohlgefällig; „an die Thür hieb ich an, daß die Fenſter klirrten, und da ſie nicht gleich aufmachte, fing ich an zu ſackermentiren, daß ſich die Erde hätte anſthun mögen. Ich ſagte's der Frau, ſie ſollte quittiren und da wäre der Bettel, und da ſie nicht wollte, legte ich mich auf die Pritſche, die ſie Sopha nannte, und ſchwors ihr zu, ich ginge nicht vom Flecke, wenn ſie nicht gleich unter⸗ ſchriebe. Sie wollte ſchimpfen und meinte, ich möchte mich nicht ſo ungebührlich aufführen und die Mütze vom Kopfe neh⸗ men, ich aber lachte ihr in's Geſicht und hieb auf den Tiſch, daß alles krachte, und in die Stube ſpukte ich und den Spuk⸗ napf warf ich um — enblich unterſchrieb ſie den Zettel und da iſt er.“

„Na, Du biſt leidlich grob geweſen,“ rief der Zuhörer dieſer maſſiven Schilderung lachend und hielt ſich den Bauch