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müßte ich nicht vor Beſchämung des Todes ſein! Ach, jetzt weiß ich, was Scham heißt!! .. *
Ja! ich will fort aus dem Hotel Maran. Die Pracht empört mich. . Ich möchte mich vor Aller Augen verkriechen. — Um dieſe Pracht zu genießen, habe ich mich verkauft wie eine gemeine Buhldirne. — Das Weib, das aus Hunger ſich preisgibt, iſt ein Engel gegen mich. — Ich haſſe das Tageslicht. KIm Dunkeln quält mich mein Gewiſſen weniger. — Wie er ſie liebt wie ſie ihn liebt! . . . — Welcher Edelſinn! Welcher Stolz! Welcher Muth! Ehre, Vater⸗ landsliebe, Ritterlichkeit umgeben ihn mit einer Glorie, die meine matten Augen blendet. — Und um ſeinet⸗ wegen wird Mathilde ſo geachtet, geliebt und bewun⸗ dert! — Wie herrlich die Gemeinſchaft zwiſchen dieſen beiden ſchönen Seelen! . . . Wie rein und groß iſt ihre Liebe! — Und Gontran, der elende Wicht, ſpot⸗ tet ihrer, denn er verſteht ſie nicht! .. Gott ſei Dank, daß er ſie nicht verſteht! ..
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Ich, Närrin, habe heute zwei Stunden lang im Wagen verſteckt, vor ſeiner Thüre gewartet, . nur um ihn zu ſehen. . . Um keinen Preis möchte ich ihm in Geſellſchaft begegnen; ich würde ſeinen Blick nicht aus⸗ halten . . . würde nicht ein Wort ſtammeln können. — Seit länger als vier Wochen meide ich jede Geſell⸗ ſchaft, gehe nicht einmal zu Fräulein von Maran hin⸗ unter, wo ich doch gewiß bin, ihn nicht zu treffen. — Ich habe lange vor ſeiner Thür gewartet, bis er aus⸗ ging. Im Wagen verſteckt, bin ich ihm gefolgt bis vor Mathildens Wohnung, wo er ſechs Stunden blieb. — Oh, wie glücklich mag ſie ſein! — Neid, Haß — Alles iſt dahin. Ich kann nur noch dulden. — Wider


