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Leider! zweifle ich nicht, daß es geſchehen wird. Gontran iſt feige und dumm genug, mich nicht einmal mehr durch eine abſchlägige Antwort zu zerſtreuen. Ich darf an keine Unmöglichkeit länger glauben. Er gleicht meinem Reitpferde Stella .. die iſt ſo unerträglich gut dreſfirt, daß ihre Dreſſur mich ärgert .. Ich ſchlage ſie aus Zorn, da ich keinen Grund habe, ſie zu ſchlagen.
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Der Baumeiſter des Herrn von Lanery hat mir mehrere Pläne vorgelegt, die ich aber alle zu einfach fand. Ich will den Schauſpielſal des Schloſſes von Verſailles im Kleinen, und das ſogleich. Ueber Nacht kömmt Rath, ſo ſoll denn Mathildens Gemahl nicht auf einige Abende, ſondern auf ein halbes Jahr die Theaterloge miethen, damit ich ſie nach Wunſch einrichten darf, denn das Theater, wo Stephen auftritt, iſt wahrhaft entſetzlich. Schon morgen ſollen Mobilien, Spiegel und Vorhänge da ſein. Gontran hat ſechs und dreißig Stunden Zeit, und das iſt für ſolchen Zauberer mehr als genug.
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Ich komme ſo eben von dem Geſandtſchaftsballe zurück, der nichts zu wünſchen ließ. Obwohl ich von Anbetern umſchwärmt war, habe ich mich tödtlich ge⸗ langweilt. Gott weiß, ich habe dieſe faden Schmeiche⸗ leien herzlich ſatt! — Braucht man doch nur zu wol⸗ len, um alle dieſe Schmetterlinge ihren Geliebten oder Frauen abwendig zu machen ... Aber weil es ſo leicht iſt, eckelt es mich an. — Die Schwachheit, die auf keine Hinderniſſe ſtößt, gewährt kein Vergnügen. — Um aber auf Hinderniſſe zu ſtoßen, bin ich leider! allzuſehr in der Mode, und haben die Männer allzu wenig Grund⸗ ſätze. — O! daß ich bald Einen fände, über den meine


