Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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digungen des Prinzen **s beſſer als gut aufnahm. Grenadiere, rief die Herzogin de la Fs, tyranniſi⸗ ren, Abbeé's ſcandaliſiren, Juriſten compromittiren, aber Prinzen von Geblüt und Finanzmänner honoriren .. .. und die hat eine Frau, die auf ihren Ruf hält, immer bei der Hand.

Gewiſſe Leidenſchaften einflößen, iſt ſchmeichelhaft ſie verſchmähen, noch ſchmeichelhafter.

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Herr von Volanges, einer meiner neuen Anbe⸗ ter, hat ſich beifallen laſſen, eine ſogenannte Kokette⸗ rie mir vorzuwerfen und ſich bitter zu beſchweren, daß ich ihn ſeit zwei Monden zum Entzücken aufnehme. Gibt es was Dümmeres auf der Welt, als ſolche An⸗

ſchuldigungen? Ein Menſch beklagt ſich, daß ich ihm

einige Wochen lang beſondere Aufmerkſamkeit erweiſe?! Seine Bewerbungen nicht zurückweiſen, wäre ſchon Dank genug Jetzt thue ich tauſendmal mehr, als er verdient, und doch klagt er?! Dieſe Kurſchneider, die ewig über unſern Wankelmuth jammern und ſich Gott weiß! einbilden, welche Rechte ſie auf uns haben, ſind um nichts beſſer, als die Diebe, die ſich beſtohlen glauben, wenn ſie nach Wundern von Geduld und Geſchicklichkeit nichts erwiſchen als einen leeren Koffer * *6

In Theorie und Praxis habe ich ſtets die Männer als unſere geſchworenen Feinde angeſehen. Selbſt bis in die leidenſchaftlichſte Liebe verſteigt ſich ihr Haß, oder richtiger) die Liebe, die zur Leidenſchaft wird, ver⸗ wandelt ſich in Haß. Mathildens Gemahl ver⸗ göttert mich und flucht mir; er trägt mein Joch, aber vor Wuth zitternd .. Er liebt mich, weil er mich lieben muß. Ich quäle ihn unbarmherzig, weil ich das Geheimniß meiner Herrſchaft über ihn kenne,