Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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Sie zweimal einem Nichtswürdig

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abgeſchreckt Wären, Sie mworgen frei, würde ich mit größter Seelenruhe eine Hand ausſchlagen, die en reichen konnten!!!

. . *

Von dieſen beiden Briefen that der letzte mir am Weheſten.

Denn er zeigte, wie ſicher und tief ich Herrn von Rochegune in die verwundlichſte Stelle ſeines Herzens getroffen. Nie zuvor hatte er ſich ſo entſchieden, ſo förmlich von mir losgeſagt.

Um ſo ſchneller und ſicherer hoffte ich zum Ziele

zu kommen.

Urſula fürchtete ich ſtets am Meiſten, obgleich ich überzeugt war, Herr von Rochegune werde ſie mit ſchnöder Verachtung von ſich ſtoßen. Während ich ſo nachſann, wurde mir folgender Brief des Herrn Lugarto oder eines ſeiner Helfershelfer denn ich kannte die Handſchrift nicht gebracht.

Man denke ſich meinen Schrecken, als ich las:

Paris.

Der unbekannte Freund, dem Sie ſchon ſo manche angenehme und werthvolle Nachrichten über die Geheimniſſe Ihres Herrn Gemahls verdan⸗ ken, ſetzt ſein Unternehmen mit um ſo größerem Ver⸗ gnügen fort, als die Ereigniſſe ihm nach Wunſch zu Statten kommen und immer intereſſanter für Sie werden.

Dießmal iſt es vor Allem auf Urſula und ihr Schattenſpiel abgeſehen, worin der Schatten des Herrn von Rochegune die Hauptrolle ſpielt. Man hofft, es werde Ihnen um ſo beſſer gefallen. Sie ſollen Alles erfahren, nur nicht ihren Aufenthalt oder doch nicht mehr, als daß ſie in einer der entlegenſten und einſamſten Vorſtädte von Paris wohnt.

Urſula hat ſeit zwei Jahren ein Kammermädchen (ſie heißt Jungfer Zephhrine), der ſie ſich unbedingt an⸗