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Meine Aſche ſoll mit der Ihrigen
vermiſcht, im Grabe modern. Dieſe Gefühle für Sie bleiben unwandelbar dieſelben!
„Ich mache Ihnen keine Vorwürfe, Mathilde! Den Sterbenden ſchilt man nicht, . . . man be⸗ weint ihn.
„Wozu dieſe von Grab und Tod entlehnte Sprache? fragen Sie . Um Ihnen zu beweiſen, daß die Vergangenheit nicht verwünſcht, gehaßt, ver⸗
nein! daß ſie mir eiskalt iſt, wie die Grüft daß ſie öd it daß ſie nicht vergeſſen, daß ſie gemor⸗ det iſt.
„„Ich bin zu einem elenden Leben verdammt, Ma⸗
thilde! heute will ich ſo . . . morgen anders . Ihr Verluſt hat mein ganzes Lebensgerüſte umgeſtoßen. Ich muß es wieder aufbauen muß von vorn anfangen zu leben 2ch! und bin ſo lebensſatt!
„Ich glaubte ſchon das Ziel erreicht zu haben Aber nein! Weiter vorwärts und immer wei⸗ ter! Und durch welche Lebenswüſte, mein Sbt
„Paris.“
„Geſtern, in einem Anfall von Haß und Wuth ging ich aus, Ihren Gemahl zu fordern und zu tödten.
„Ja, zu tödten. Es gibt gewiſſe Ahnungen, die nie lügen.
„Aber eben dieſe Gewißheit hielt mich zurück. Ich wollte nicht ſein Mörder werden.
Zum Beweiſe, daß ich mich vollſtändig von Ih⸗ nen losgemacht habe und Ihnen nie vergeben werde, daß Sie einen Schuft mir vorziehen konnten, diene der Umſtand, daß ich mir ganz trocken ſagte: der Tod des Herrn von Lancry und Ihr Wittthum werde zwi⸗ ſchen uns eine unüberſteigliche Schranke ſetzen.
„Und doch hätte dieſer Gedanke allein mich nicht
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