Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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habe? Erſtens, um das Glück Ihrer Geſellſchaft zu genießen. Sodann ſodann doch das küm⸗ mert Sie nicht. . .

So häben Sie gehäſſige Abſichten mit mir, daß ich ſie nicht wiſſen darf?

Abſichten hin und Abſichten her. . . Ich will mein Recht, und kraft dieſes Rechts behalte ich Sie.. Um Ihnen aber ein für allemal jeden Ge⸗ danken an Flucht, unter dem fabelhaften Vorwande einer Eheſcheidung, zu benehmen, geruhen Sie dieß Papier durchzuleſen. Es iſt die Abſchrift eines juridi⸗ ſchen Gutachtens dreier der berühmteſten Pariſer Sach⸗ walter, und hat mich fünfzig Luisd'or, ſage fünfzig Louisd'or gekoſtet. Viel Geld unter ſo bewandten Umſtänden, aber doch war die Gewißheit, ruhig an Ihrer Seite fortleben zu dürfen, mir viel mehr werth. Sie erſehen daraus, daß die Frage, ob Sie die geringſte Ausſicht hätten, mit Ihrer Bitte um Ehe⸗ ſcheidung durchzudringen, von allen Dreien ein⸗ ſtimmig mit Nein beantwortet iſt, weil das Un⸗ recht auf beiden Seiten gleich groß. . . Zugleich ver⸗ ſicherten alle drei, daß das Gericht die Eheſcheidungs⸗ klage nicht einmal annehmen werde, ſobald förmlich erwieſen ſei, daß Sie freiwillig in die eheliche Be⸗ hauſung zurückgekehrt ſeien, weil Sie ſtillſchwei⸗ gend dadurch erklärten, daß Sie alles frühere Unrecht, wie ſchreiend es auch geweſen, vergeben und vergeſſen hätten.. Ich geſtehe, ich erwartete nicht, Sie bei ſo guter Laune zu finden, und wollte daher nochmals den Weg der Güte verſuchen, ehe ich Ihnen den Ge⸗ richtsboten zuſendete. .. Denken Sie ſich mein Er⸗ ſtaunen und meine Freude, als ich dies aller⸗ liebſte kleine Billet erhalte, worin Sie, nach reiflicher Erwägung der Sache, Ihren freien Willen zur Rückkehr zu erkennen gaben.

Ich bebte zuſammen über eine ſolche Unklugheit