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aus und komme erſt ſpät zurück, oft gar nicht. .. Thun Sie, was Sie wollen.“
Zuerſt bitte ich Sie, meinen Bedienten behalten zu dürfen. .
„Wenn Sie ihn bezahlen können, ja. . . Er mag im Vorzimmer ſchlafen. Fritz ſchläft oben. . .“
Blondeau ging hinaus.
„Jetzt, Madame, muß ich Ihnen frei und offen erklären, wie es zwiſchen Gatten ſein ſoll, daß ich höchſtens noch tauſend Thaler habe. . . Wie ſteht es mit Ihrem Geſchmeide, Ihren Diamanten, Madame? Sie haben bis voriges Jahr eine Penſion von zwan⸗ zig tauſend Franken bezogen, von der Sie in Ihrer Einſiedelei gewiß viel erſpart haben
Iſt's möglich, rief ich erſchreckt aus, daß Sie ſo gänzlich ruinirt ſind?
„Als Urſula verſchwand, blieben mir noch 250,000 Franken. Die Verzweiflung brachte mich an den Spiel⸗ tiſch.. Ich habe Alles . Alles eingebüßt. .. Was ſt das Klagen? Es iſt ſo, und damit Punk⸗ un
So bin ich denn bloß hier, um Ihr Elend zu theilen? Was wollen Sie mit mir, da Sie den gan⸗ zen Tag nicht zu Hauſe ſind? Weßhalb haben Sie mich zur Rückkehr gezwungen? fragte ich erſchreckt und meinen Gehorſam bereuend.
Aber die Reue kam zu ſpät. Ich mußte alle Fol⸗ gen meines Schrittes auf mich nehmen, oder meinen Plänen entſagen.
Da war nicht Einer, auch nicht Einer, dem ich meinen Schmerz klagen, oder den ich um Rath und Troſt anſprechen durfte.
Hatte ich doch behauptet, aus eigenem freiem An⸗ triebe zu Herrn von Lanery zurückzukehren. Ich mußte alſo eine heitere Miene heucheln.
„Sie fragen mich, Theuerſte,“ antwortete Herr von Lanery, „weßhalb ich Sie zu mir eingeladen


