Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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Mit dieſen Worten ſtürzte er zum Zimmer hinaus.

Es war geſchehen.. Er verachtete, er haßte mich.

Jetzt erſt war mein Opfer vollſtändig .

Vor meinen Augen hatte er ſeine Liebe zu mir, ſeine Achtung für mich ertövtet .. Sein Herz war leer. Wer ſollte die Leere deſſelben ausfüllen?

In dieſem Augenblick durchzuckte mich ein hölliſcher Gedanke.

Wie! ſagte ich mir, wenn Urſula ſich in ſein Herz einſchleicht? Wird er ihrem Zauber widerſtehen können.

Wird Emma, die ohne dieſe Liebe ſtirbt, den Kampf mit Urſula aushalten, namentlich wenn dieſe leiden⸗ ſchaftlich liebt?

und ich ich entſage meiner Liebe zu ihm viel⸗ leicht nur — um Urſula Platz zu machen?

Hölliſche Gedanken! Die Ereigniſſe waren ſo Schlag auf Schlag gefolgt, daß ich keine Zeit gefun⸗ den, an die Zuſammenkunft Urſulas mit Herrn von Rochegune auf dem Balle in der großen Oper zu denken.

Sonſt hätte ich vielleicht eher Emma geopfert, als meine Liebe zu Herrn von Rochegune.

Zwanzigſtes Kapitel. Das Lebewohl.

Gleich nach gefaßtem Entſchluß hatte ich Herrn

von Lanery geſchrieben, daß ich ſeinen Wunſch reiflich erwogen habe und gern bereit ſei, ihn zu erfüllen. Ich fürchtete nämlich, er werde zu gewaltſamen Maßregeln

ſchreiten und dadurch meine Ausſage, als habe ich ihm

aufrichtig verziehen, Lügen ſtrafen.

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