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es die Vornehmheit und Würde ſelbſt, bald ließ es die tauſend wechſelnden Eindrücke ihres glänzenden, muthwilligen, ewig bewegten Geiſtes durchblicken⸗ End⸗ lich ſaß Emma am Theetiſche zwiſchen den beiden Fen⸗ ſtern des Sals und ſtickte.
Dies Gemälde denfe man ſich erhellt von mehreren Lampen aus chine ſiſchem Porzellan, deren allzu ſtarkes Licht durch Schirme gemildert ward und das Gold des weißen die Rahmen der Bilder, die Bronze der Meubeln, die Se der Vaſen aus Sévres oder den Glanz ihrer natürlichen Blumen in ein wohl⸗ thätiges Halbdunkel hüllt. Luſtig flackert das Feuer im Kamin und ſpiegelt ſich auf dem ſcön⸗ und dicht⸗ gewebten, blumigen Teppich. Der Duft der Eſſence de Bouquet, eines engliſchen Parfüms, den Frau von Richeville beſonders gern hatte und der noch in ſpäten Jahren mich immer wieder an dieſe ſchöne Zeit erinnert, (gewiſ ſe Wohl gerüche und gei⸗ Melodien zaubern mich ſeh⸗ in eine glücktiche Vergangenheit zu⸗ rück!) zieht durch den wohlverſchloſſenen, warmen S s Alkes, zu Einem Ga inzen vereinigt, gibt einen Begriff von dem reizendſten Aſyl, das je dem ſüßen Geſchwätz eines gewählten, vertrauten Kreiſes ſich er⸗ öffnete.
S 1 Küpitel.
Erzählung. Emma ſtand auf, als ich eintrat, und bot mir einen Lehnſtuhl an, wie ſie eine ziemlich niedrige
Vergere nannte. Das liebe Kind hatte bemerkt, daß ich dieſen Stuhl beſonders gern habe. Ich füßte ſie


