Teil eines Werkes 
13. bis 15. Bändchen (1845)
Entstehung
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ſei, ihr eine Serenade oder ein Bouguet (Anſpie⸗ lungen auf das Ereigniß in der Schweizerhütte und im Garten von Auteuil) zu verübeln. Hinſichtlich der andern Opfer verſtehe ſie mich nicht im Geringſten. Fräulein von Maran, die ſich ohne Geſellſchaft lang⸗ weile, habe ihr, Urfula, die vereinzelt dageſtanden, eine Wohnung in ihrem Hotel und die Mitſorge für die Unterhaltung ihrer Gäſte angetragen. Es verdiene zwar meine Oekonomie, rückſichtlich des Hausweſens, alle Anerkennung, aber ſie, Urſula, begreife nicht, wie ſie mir deßhalb perſönlich verpflichtet ſein könne. Habe ſie nicht das Geſchmeide, das ich ihr einſt verehren wollte, mit Entrüſtung zurückgewieſen?

Alles wahr. In (wigem Widerſpruche mit ſich ſelbſt, ſchlägt ſie einen Diamant aus; trägt aber kein Bedenken, die Honneurs eines Hauſes zu machen, deſſen ungeheuren Aufwand ich insgeheim beſtreite, um mich ſchadenfroh in die ſinn⸗ und nutzloſeſte Verſchwen⸗ dung zu ſtürzen.

Und als ich ſie in höchſter Erbitterung über ihr Benehmen gegen mich einen köſen Genius nenne, lacht ſie mir ſchnöde in's Geſicht: Hab' ich Sie nicht immer vor mir gewarnt, wenn ich Ihnen anders als mit Gleichgültigkeit oder Verachtung zu begegnen ſcheine, weil es mir noch in den Sinn kommen könne, Ma⸗ thilde zu rächen? Die Warnung iſt Wirklichkeit ge⸗ worden; ich räche Mathilde.

Ein zärtliches Wort von ihr am folgenden Tage ließ mich nochmals ihre Verachtung vergeſſen . .

Halt, Freund! Der Liebeswahnſinn, der ſo oft im Leben vorkommt, erklärt mein räthſelhaftes Beneh⸗ men nicht! Ich mag wollen oder nicht, ich muß am

Ende an Hexerei glauben... Ja, gewiß, das Weib

hat mich behert!

O! Ihre Freude hat ſo was Düſtres! Ihre Nähe, ihr ganzes Weſen ſo was Unheimliches!!

Fräulein von Maran ſagte mir oft: Ich habe