Teil eines Werkes 
16. bis 18. Bändchen (1845)
Entstehung
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Ich habe keinen weitern. Es war nur ein Scherz, der ſie um einige Nächte bringen ſollte.

„Sie werden ſich einbilden, das Haus, das mir gehört, wimmle von Fallthüren, wie die Häuſer der Ritter⸗ und Räuberromane.. .. Das beſte an der gan⸗ zen Geſchichte iſt, daß Ihr Gemahl Sie wie eine Gei⸗ ſterſeherin auslachen wird, wenn Sie ihm Ihren Wunſch ausdrücken, eine andre Wohnung zu beziehen.

„O, wie ruhig werden Sie fortan ſchlafen! O, die erquicklichen Nächte nach den kummervollen Ta⸗ gen.. .. Ich rathe Ihnen, die treue Blondeau auf die Wache zu ſtellen. .. Aber der Schlaftrunk . gedenken Sie deſſen noch 2... Doch nein! Sie wer⸗ den nichts von dem anrühren, was man Ihnen vom Reſtaurateur bringt. . .. Er könnte ja auch einer mei⸗ ner Treuen ſein. (Beiläufig, welch eine Erniedrigung für eine Dame, die das beſte Haus in Paris machte!

Bei einem Reſtaurateur zu ſpeiſen!!)

„Es iſt doch eine hübſche Sache, ums Geld, nicht wahr? Doch ich will Sie nicht ärger plagen! Es iſt ſchlimm genug, Tags keinen ruhigen Augenblick ha⸗ ben, und Nachts von den ſchrecklichſten Träumen ge⸗ plagt werden, dabei die Ausſicht in eine finſtere, ſchwarze, ſtürmiſche Zukunft!

„Das heißt nicht, ſich auf Roſen betten! Aber wüßten Sie nur, wie geſchickt ich zu Werk gegangen! Ja, ja, Haß und Rache können aus einem Dumm⸗ kopf einen Weiſen machen. . Auf mein Wort, Ma⸗ thilde, ein Bischen ſind Sie ſelbſt Schuld daran. Ge⸗ denken Sie nur jener Nacht, wo ich vor Ihren Augen beleidigt und geohrfeigt ward, wo ich fußfällig und mit gefalteten Händen um Gnade bat.. . Sie muß⸗ ten ſich damals auf Rache gefaßt machen. .. Jetzt hebt ſie an. 1

„Und wie! Glauben Sie mir, Mathilde, ich bin gewitzigt, ich gehe klug und geſcheidt zu Werk, vor al⸗ len Dingen habe ich Glück. Sehen Sie nur den