Teil eines Werkes 
10. bis 12. Bändchen (1845)
Entstehung
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er vor der Mutter nieder, ergriff ihre Hand und küßte ſie mit den Worten:Verzeihung, beſte Mutter, ich er⸗ kenne mein Unrecht..

Eine Mutter verzeiht Alles . ſprach fie ſchluch⸗ zend, und küßte die Stirn ihres Sohnes.

Und ein Sohn duldet Alles . . ... erwiderte Herr Secherin.

Beide ſahen mich ſchmerzlich bewegt an.

Ich verließ Rouvray in einem Anfluge tödtlicher Betrübniß.

Auf der ganzen weiten Welt gibt es, wie mir ſcheint, keine ſchrecklichere Lage, als die Lage dieſer Mutter und dieſes Sohnes. Erſtere beweint die Liebe ihres Kindes, letzterer die Liebe einer ſchuldbefleckten Gattin; und Beide können und dürfen ſich nicht aus⸗ weichen⸗ Entſetzlich!.

Der Gedanke an den Verluſt meines Gatten und den Tod meines Kindes, an die Hoffnungsloſigkeit meiner Zukunft und an das durch Urſula's Haß wider mich getrübte, einſt ſo zärtliche Verhältniß zwiſchen einer frommen Mutter und einem edlen Sohne dies Alles erfüllte mich mit tiefer Wehmuth.

Drittes Kapitel. Pie Rückkehr.

Zwei Monate nach meiner Abreiſe von Maran war ich in dem Gartenhauſe der Frau von Richeville wti eingerichtet.

jetzt iſt es mir ein Räthſel, wodurch ich das Vohluohen dieſer trefflichen Frau, das ſie auch nach meiner Rückkehr nach Paris bei jeder Gelegenheit