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Erfolgen zum Trotz, mich dennoch nicht von Ihren
unwiderſtehlichen Verführungskünſten beſiegen laſſe.“ „Madame, ich bitte, ſprechen wir etwas weniger
von mir.“
„Sie haben Recht, Vetter, unſer Geſpräch hat eine ganz andere Wendung genommen. Wovon ſpra⸗ chen wir denn eigentlich? Ach, ja, ich erinnere mich, Sie baten mir ſehr beſcheiden die Kühnheit ab, daß Sie den Beſatz meiner Haube küßten und meine Taille nicht mehr noch weniger umſchlangen, als einer meiner Tänzer im verfloſſenen Jahr.“
Gontran ſchwieg eine Minute, bevor er mit ge⸗ zwungenem Lächeln verſetzte:
„Sie vereinigen ohne Zweifel die ſeltenſten Eigen⸗ ſchaften in ſich, Ma dame; Sie haben gewiß das Recht, eigenſinnig zu ſein und mit Geringſchätzung auf uns herabzublicken. Aber dürfte man wohl erfahren, mit
elchen unerhörten Eigenſchaften und Vo llkommenheiten erjenige begabt ſein muß, welcher auf das gränzen⸗ voſe Glück Anſpruch machen wollte, Ihnen zu ge⸗ fallen?“
„Wiſſen Sie, Vetter, daß Sie ein ſehr wunder⸗ licher Kauz ſind?“
„Warum?“
„Gerade noch baten Sie mich ziemlich bitter, das Geſpräch über Sie fallen zu laſſen und jetzt beginnen Sie auf die allerſchönſte Weiſe wieder von ſich zu ſprechen.“
„Ich? Im Gegentheil —“
„Fragten Sie mich denn nicht ziemlich ironiſch, mit welchen übernatürlichen Eigenſchaften man begabt ſein müſſe, um mein Wohlgefallen zu erlangen? Heißt das nicht ebenſo viel, als ob Sie fragten, weßhalb Sie mir nicht im Geringſten gefielen, Sie, der Sie ſo viele unwiderſtehliche Vorzüge in ſich vereinigen? Und wenn ich Ihnen hierauf Antwort gebe, werden
Mathitde. mw. 3


