tig ſein wird,“ ſagte Gontran. „Madame Secherin wünſcht es zu ſehr, als daß es nicht gut ſein ſollte. Morgen wird alſo ein herrlicher Tag ſein, dafür bürge ich.“
Dreißigſtes Kapitel. Die Jagd.
Es war mir unmöglich, an dieſem Abend meine Cvouſine allein zu ſprechen. Sie theilte das Zimmer mit ihrem Mann und nach dem Eſſen ſchien ſie mir auszuweichen.
Ich litt grauſam während dieſer Nacht.
Ich empfand Alles, was die Eiferſucht nur immer Stechendes und Bitteres hat.
Vergebens ſuchte ich mich zu überreden, daß mein Verdacht ungerecht und übertrieben ſei, vergebens ſagte ich mir, daß das Betragen Urſula's vielleicht nur eine unſchuldige Koketterie; es gelang mir nicht, mich zu beruhigen. 3
Ich ſetzte mir vor, während des morgigen grau⸗ ſamen Tages meinen Mann und meine Couſine auf⸗ merkſam zu beobachten, um mit letzterer am Tage darauf eine ernſte Unterredung zu haben.
* *
Gontran hatts ſich in trogen: Das Wetter war herrlich und eine ſtralende Sktoberſonne verkündete einen jener letzten Herbſttage, welche beinahe die Schönheit der Sommertage erreichen.
Um Mittag brachen wirn ort der Jagd auf.
Herr von L folges ihre E Fenſtern des
„Ich gebe Ihnen die Verſicherung, daß es präch⸗
iner Hoffnung nicht be⸗
m Verſammlungs⸗


