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hat mir einen kleinen Pachthof zum Kauf angetragen, und ich will ihn daher beſichtigen. Während deſſen können Sie und Urſula Betreffs unſerer Ueberſiedelung nach Paris Alles verabreden. Es iſt ebenſo gut, uns zu Miethsleuten zu haben, als Fremde, nicht wahr, Couſine? Doch, in der That, nein. Die Frauen ver⸗ ſtehen Nichts von Geſchäften, ich werde daher Alles mit Herrn von Lancry abmachen. Nun, Couſine, ge⸗ ſtehen Sie, daß Sie das Alles nicht erwarteten und daß wir Ihnen eine köſtliche Ueberraſchung bereiteten.“
Herr Secherin war nicht ſehr hellſehend; er nahm meine Erſtarrung nicht wahr.
Meine Lage wurde um ſo peinlicher, da ich in der That, während ich noch einen blinden Glauben an die Freundſchaft Urſula's hegte, ihr dieſen Vorſchlag ge⸗ macht und ſie dringend gebeten hatte, auf denſelben
einzugehen.
Mein Schweigen auf ſeine Weiſe auslegend, rief
Herr Secherin:
„Nun, Sie können ſich noch gar nicht darein fin⸗ den, nicht wahr? Ich war gewiß, daß Sie uns deſſen nicht für fähig halten würden.“
In der That, Vetter, ich war weit entfernt, zu hoffen —
„Daß wir uns Deiner Anerbietungen erinnern würden, meine gute Mathilde? Ei, das heißt ja zu⸗ nächſt mich und dann auch meinen Mann kränken!“ ſagte Urſula mit einem Blick freundlichen Vorwurfs.
Da ich mich nicht näher ausſprechen wollte, be⸗ vor ich mit ihr die von der Herzogin von Richeville angerathene Unterredung gehabt, entgegnete ich ziem⸗ lich verlegen:
Ohne Zweifel hoffte ich auf dieſes Glück, lieber Vetter, aber ich rechnete nicht darauf, daß es ſo nahe ſei, und ich bin über dieſe Beſchleunigung von Ihrer Seite entzückt.
„Und ich glaube Ihnen, Couſine, weil Sie es ſa⸗ gen. O, ich kenne Sie! Sie gehören nicht zu den
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