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— wir ſtellten die drei Abſchnitte des Lebens dar! die ſchuldloſe und reine Ruhe, die ſtürmiſche Qual der Leidenſchaften, die Niedergeſchlagenheit, welche ihnen folgt, wenn das Herz, im Kampfe erdrückt, in der Vergeſſenheit Ruhe ſucht.
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Frau von Richeville wollte Gontran nicht ſehen und verließ mich deßhalb, als ſich der Tag ſeinem Ende zuneigte. Sie hatte keine Nachrichten von dem Herrn von Mortagne und auch den Brief hatte er nicht beantwortet, in welchem ich ihm mitgetheilt, daß mein Gatte Maran zu verkaufen beabſichtige.
Ich fühlte deßhalb Beſorgniſſe.
Frau von Richeville verſprach, ſogleich nach ihrer Ankunft in Paris mir zu ſchreiben, um mich in dieſer Beziehung zu beruhigen. Sie empfahl mir auch, ſie ſtets von Allem in Kenntniß zu ſetzen, was nach Ur⸗ ſula's Ankunft in Maran vorfiel, und ihrer Rathſchläge wohl eingedenk zu ſein.
Ich entließ dieſe treffliche Freundin mit einer ſchweren Beklemmung.
Als Gontran Abends von der Jagd heimkehrte, theilte ich ihm den Beſuch der Frau von Richeville mit.
Es ſchien ihm gleichgültig zu ſein.
Dann gab ich ihm den Brief des Herrn Secherin, welcher die bevorſtehende Ankunft meiner Couſine mel⸗ dete. Herr von Lanery ſagte kalt, er ſei ganz damit zufrieden, weil Urſula mir Geſellſchaft leiſten könnte.
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Vier oder fünf Tage nach meiner Unterredung mit Frau von Richeville trafen Herr Secherin und Urſula in Maran ein.
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