Teil eines Werkes 
7. bis 9. Bändchen (1845)
Entstehung
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geht aus, ohne den Schlüſſel abzuziehen, denn er glänzt nicht mit ſeiner Ordnung, Ihr zärtlicher Gemahl; der Bediente nimmt den Wechſel, wie ich es befohlen, und ſendet ihn mir zurück. Am folgenden Morgen ſucht Lanery ſeinen Wechſel .. Nichts . Er befragt ſeinen Kammerdiener . . . Nichts. Dieſer ſpielt ſeine Rolle trefflich, er weiß nicht, was ſein Gebieter von ihm verlangt .. Der Jude kommt, er will ſein Geld mit Gewalt und droht, ſich an die Familie der Verlobten zu wenden, um auf ſolche Art die Heirat rückgängig zu machen.

Lanery, in der Verzweiflung des gehetzten Hirſches, fieht ſich auf dem Punkte, dieſes verteufelten Wechſels wegen ſeine Erbin zu verlieren, er bricht los, er wü⸗ thet; in ſeinem Zorne beſchuldigt er ſeinen Bedienten, in welchen er überdies völliges Vertrauen ſetzte, der abſcheulichen Verlegenheit, in der er ſich befindet. Mein verſchmitzter Kerl aber, der meine Inſtruktionen Punkt für Punkt befolgt, bringt ſeinem Gebieter nach mannig⸗ facher Zögerung folgenden Vernunftſchluß bei: Der Herr Graf von Lugarto hat dem Herrn Grafen einen Wechſel von zweitauſend Louisd'or geſandt; er will ihm alſo zweitauſend Louisd'or leihen; jetzt hat der Herr Graf den Wechſel verlegt. Was wäre da Uebles, wenn der Herr Graf einen andern Wechſel fabriziren würde? Elender! . einen falſchen? Aber weil Herr von Lugarto dem Herrn Grafen einen Wechſel geſandt hat und dieſer Wechſel verloren ging .. ſo iſt es ja immerhin das gleiche. Wem ſchadet das, wenn man einen andern macht?

Nach einigen Gewiſſensſkrupeln ergab ſich Ihr lieber Gontran dieſer ſchönen Rhetorik der Verfälſchung; eine Stunde nachher wies er meinem Banguier einen falſchen Wechſel von mir vor... Doch das weckt ſie. fügte Herr Lugarto hinzu, als er ſah, daß ich mich mit einer beinahe verzweifelten Anſtrengung erhöb.

Sie lügen Sie lügen, rief ich mit ſchwacher